Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten Sie insbesondere auf den Werkkatalog „Die imaginäre Substanz“ hinweisen, der anlässlich der Erstausstellung einer Werkauswahl Gerhart Heins im Jahr 2006 veröffentlicht wurde. Seither fanden regelmäßig Ausstellungen statt - einen aktuellen Überblick erhalten Sie hier:

"Die imaginäre Substanz II" im Kunstkontor Westnerwacht, Regensburg

Vom 14.04.2018 - 2.6.2018 waren ausgewählte Arbeiten Gerhart Heins im Regensburger Kunstkontor Westnerwacht zu sehen. Die Fortsetzung zur Erstausstellung aus dem Jahr 2013 machte das von Hein ins Zentrum seiner künstlerischen Beobachtungen gestellte Thema "imaginäre Substanz" erneut zum Ausstellungsfokus.

Galerist Emanuel Schmid eröffnete am Vernissage-Abend mit den Werken Heins das Galerien-Frühjahr und begrüßte die zahlreichen Gäste mit einführenden Worten. 

Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.kunstkontor-westnerwacht.de

Den begleitenden Presseartikel "Lebendig, intensiv und spannungsreich" von Ulrich Kelber in der Mittelbayerischen Zeitung lesen Sie hier.

 

Die Breslauer Kunstakademie: Gerhart Hein und seine Begleiter in der Berliner Salongalerie "Die Möwe"

Vom 19.01.2018 – 14.04.2018  zeigte die Berliner Salongalerie "Die Möwe" Arbeiten von Gerhart Hein, begleitet von Werken seiner Lehrer an der Breslauer Kunstakademie, darunter Otto Mueller, Johannes Molzahn und Oskar Moll. Die Galerie hat sich auf Werke der Klassischen Moderne, insbesondere von Künstlern der Verschollenen Generation, spezialisiert. Sie stellt Maler, Grafiker und Bildhauer des 20. Jahrhunderts aus, deren Schaffen aufgrund von historischen Ereignissen weitgehend vergessen wurde.

Gerhart Heins Arbeiten waren 2018 erstmals in der Salongalerie zu sehen. Die einführenden Worte zur Ausstellungseröffnung am 18.01.2018 sprach Frau Prof. Dr. Kornelia von Berswordt-Wallrabe, Kunsthistorikerin und ehemalige Landesmuseumsdirektorin am Staatlichen Museum Schwerin. Weitere Informationen zur Salongalerie "Die Möwe" und zur Ausstellung unter: www.salongalerie-die-moewe.de

 

Gerhart Hein auf der Liste "Entarteter Kunst" des Victoria & Albert Museum, London

Die Provenienzforschung hat durch den Fall Gurlitt neuen Aufwind bekommen. Ein nun veröffentlichtes historisches Dokument bringt etwas mehr Licht ins Dunkel. Der Wiener Kunsthändler Harry Fischer nämlich hatte seinen Nachlass dem Londoner Victoria & Albert Museum vermacht - darin enthalten ist die sogenannte "Fischer-Liste". Sie umfasst rund 18.000 Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft und danach enteignet und verkauft oder vernichtet worden waren.
Im ersten der beiden Bände findet sich auch ein Stillleben Gerhart Heins, das aus dem Schlossmuseum der Stadt Breslau konfisziert wurde. Der Eintrag befindet sich auf Seite 87 des PDF-Dokuments (entspricht S. 74 des 1. Bands). Weitere Informationen sowie die beiden digitalisierten Bände finden Sie zum Download auf der Webseite des Museums.
(Copyright des Fotos: Victoria & Albert Museum, London, 2014)